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Das ehemalige
Ostpreußen
begrüßt Sie
Klaipeda (Memelland)
- Kaliningradskaja oblast (Königsberger Bezirk)
- Warmia i Mazury (Ermland und Masuren)
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Hier
stellen wir Ihnen in kurzen Worten die Landschaft vor, die seit den
Teilungen
Polens im 17. und 18. Jahrhundert als Preußen und später als Provinz
Ostpreussen
des deutschen Kaiserreiches bekannt war, das wunderschöne und auch
heute
noch weitgehend natürlich erhaltene Land weit
im Osten am Übergang zum Baltikum.
Heute ist alles mal wieder geteilt, das Memelland im Norden gehört zu
Litauen,
der Bezirk Königsberg ist russische Exklave, Ermland und Masuren sind
polnische Wojewodschaft.
Man findet hier noch Ruhe und
Erholung
in Landstrichen, wo nur alle 10-20 km ein Dörfchen liegt - natürlich
mit
Kneipe (was tut der Mensch ohne Wodka !) - und Sie kaum jemanden,
aber viel
Landschaft um sich herum haben.
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Aber
es gibt auch einige andere Highlights, z.B.
sehr interessante Städte - auch Hanse-Städte - mit vielen kulturellen
Hinterlassenschaften aus
längst vergangenen Zeiten. Denn hier hat seit jeher die Geschichte
Kapriolen gedreht. So
ziemlich alle Anrainer der Ostsee, an die das Land im Nordwesten
grenzt,
angefangen von Wikingern und anderen räuberischen Seefahrern über die
Schweden
bis zu den Rittern des Deutschen Ordens,
haben sich hier ausgetobt
und
versucht
die östlichen König- und Kaiser-(Zaren)-reiche
aus den Angeln zu heben.
Aber
auch die östlichen Nachbarn Litauen, Rußland und Polen haben im
Gegenzug
dieses schöne Land mehrfach erobert und verwüstet, seit der Zeit der
Deutsch-Ordens-Ritter meist
im Namen Gottes - mal evangelisch, mal katholisch, mal orthodox. Die
Pest besorgte den
Rest. Die fast völlig entvölkerten Landstriche wurden dann von
Neusiedlern aus Westeuropa
oder Vertriebenen aus allen möglichen angrenzenden Staaten - zuletzt 1948
im polnischen Teil von Ukrainern aus Südostpolen - wieder besiedelt, im
russischen
Teil von russischen und sibirischen Siedlern. Die baltische
Urbevölkerung
- Pruzzen, Prußen oder Altpreußen - wurde dabei mehrfach durch
die eindringenden
Fremdlinge zu assimilieren versucht. Aber selbst die im 13./14.
Jahrhundert
von den Ordensrittern gewaltsam mit 50 !
Kreuzzügen im Namen Christi durchgeführte Eindeutschung
(für deren Grausamkeiten es nur ein historisches Beispiel gibt: die
spanische Conquista in Mittelamerika) blieb nur
äußerlich, auch die Pest schaffte es nicht,
der Stamm behauptet sich bis heute.
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